Mustang-Umbau: Optik hat sich verändert

„Leistung statt Spoiler!“ – ja, das ist meine Meinung. Aber gleichzeitig mag ich keine Autos von der Stange, die auf einem größeren Parkplatz verloren gehen können, weil die einfach nicht genug auffallen. Ja, ein Mustang fällt zwar i.d.R. immer auf, da aber in der Stadt bereits mehrere (auch in Schwarz) unterwegs sind, ist einfach nur „sportlich sein“ m.M.n. nicht mehr ausreichend. Deshalb also: Optik ändern und von den Ponys abheben!

Als Vorbild für die neue Optik wurde ein Klassiker – 65er Mustang Fastback – genommen. Die Realisierung der Umbauten wurde – wie immer – von meinem Lieblingswerkstatt und Muscle-Car-Spezialisten Cars Unlimited aus Endingen vorgenommen.

Was wurde alles am GT500 verändert?

Die Mustang-Motorhaube wurde mit einem Hood Scoop „erweitert“ und ist nicht mehr schwarz, sondern wurde, genau wie Scoop, Rot-Schwarz lackiert. Lasst Euch nicht von der Farbe am Bild oben verwirren – das Rot wurde extra so zusammengemischt, dass der zum Innenraum-Verkleidung (Rot) und Deko (z.B. Bremssattel, Aufkleber auf der Seiten etc.) passt.

Mit Hood Scoop wirkt ein Mustang noch sportlicher und sieht schön böse aus
Mit Hood Scoop wirkt ein Mustang noch sportlicher und sieht schön böse aus

Auch kleine Seitenfenster (hinten) sind nun durch Side Window Louvers versteckt, die ebenfalls zweifarbig lackiert wurden – Schwarz als Basis-Farbe und ganz feine Kantenlinien in Rot. Ich hoffe nur, der Lackierer fluchte nicht zu laut, als der die Linien vor dem Lackieren abkleben musste.

Mustang GT500 nun mit Side Window Louvers
Mustang GT500 nun mit Side Window Louvers

Da der Musi so oder so in seinem Wellness-Hotel (=Werkstatt) Urlaub gemacht hat, wurden bei der Gelegenheit auch alle 4 Bremssattel lackiert – natürlich auch in Rot. Dabei wurde kein Bremssattel-Lackspray oder Farbe von der Stange verwendet, sondern wurde ebenfalls extra zusammengemischt, um ein exklusives und zum Rest des Autos passendes Rot zu erhalten.

Gleichzeitig kamen auch endlich die Sommerreifen und Sommerfelgen drauf, wobei eine der Felgen auch noch etwas ausgebessert wurde – ein Mikroriss im Innenbett der Felge wurde mit flüssigen Aluminium versiegelt. Jetzt wirken die Bullit-Felgen samt Sommerreifen auch viel besser – und ich darf Z-Index ausnutzen *zwinker*.

Bremssattel in Rot - frisch lackiert
Bremssattel in Rot – frisch lackiert

Ich bin sehr damit zufrieden, wie der Musi nun aussieht. Was so bissel Farbe alles ausmacht *liebe*. Aber man weißt ja – ein Umbau endet nie *grins*. Und ein teuflisch geiles Vorbild ist immer direkt vor Augen, genau wie ein Auto stets chronisch vieeeeel zu wenig Leistung *grinst noch breiter* hat.

Fotograf: Michael Eichholz (Cars Unlimited)

Eine Antwort auf „Mustang-Umbau: Optik hat sich verändert“

  1. Hallo Xirina (ich hoffe dies ist Dein Name)

    zunächst einmal ein dickes Lob für deine Berichterstattungen.
    Herrlich zu sehen das sich auch Frauen in den Mustang verlieben können.

    Du hast einen wunderschönen Mustang (Das Modell und nur das, und die Farbe und nur die).
    Das kann ich als ehemals 07er GT in schwarz (RIP) und nun 2006er in schwarz voll und ganz bestätigen.

    Mein Vorgänger hat an dem 2006er einen kompletten Shelby GT500 Umbau vorgenommen, so dass er nun die Front und die Haube eines GT500 trägt. Dummerweise hat er auch die Snake Embleme auf dem Mustang befestigt.
    Ich werde dem Mustang im Frühjahr das Fell über die Ohren ziehen (er ist zur Zeit grün foliert) und dann ist er wieder schwarz, und als erstes kommen dann die Schlangen runter.

    Alles Liebe für Dich und Musi (finde ich irgendwie knuffig)

    Lieben Gruß
    LaForge

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