So war Gumball 3000 Stopp in Europa-Park aus meiner Sicht (kein Zeitungs-Blabla…)

Am 3 Mai 2016 war es so weit – die Teilnehmer von Gumball 3000 Rallye haben sich nicht nur auf „meinen“ Autobahn getraut, sondern auch zum Übernachten einen Stopp in der unmittelbarer Nachbarschaft – Europa-Park in Rust – eingelegt. Dass daraus natürlich ein (für hiesige Verhältnisse) Event gemacht wurde, ist als selbstverständlich zu sehen – und ich dürfte dank der Akkreditierung von Europa-Park ebenfalls live vor Ort sein, zusammen mit einigen anderen Blogger, die extra wegen Gumball u.a. auch aus UK angereist sind.

In diesem Beitrag könnt ihr erfahren, was ich so allen an diesem Tag in Europa-Park erlebt habe – und ein paar Bilder gibt es natürlich ebenfalls dazu.

Anfangen möchte ich damit, wie ich aufwachte, aus dem Fenster blickte und mich die fehlende Sonne gefreut habe – denn ich fotografiere am liebsten bei Wolken. Nach einem Blick auf den GPS Live-Tracker der Gumball 3000 Fahrzeuge und nach dem Durchlesen der Wetter-Vorhersagen war ich allerdings nicht mehr so guter Laune – denn die Supersportwagen kamen nur sehr schleppend voran, was auch darauffolgende Anruf aus der Europapark-Presseabteilung bestätigte. Naja, eine Verspätung bei der Rallye ist nichts außergewöhnliches – es wäre auch langweilig und wenig glaubwürdig, wenn alle gleichzeitig am Tagesziel ankommen würden. Also packte ich meine Kamera erst nach 17 Uhr ins Auto und fuhr nach Rust.

Schon kurz nach dem Europapark-Autobahnausfahrt waren zwischen der Bäumen und auf den Wiesen einige Fahrzeuge der Zuschauer (samt selbigen) zu sehen, viele davon mit Kameras, die auch auf Mustang gerichtet wurden. Und das trotz dem Wetter – es tröpfelte nämlich bereits. Nachdem ich am Kreisverkehr einigen Bekannten zugewunken habe und eine Ehrenrunde gefahren bin, stellte ich Musi auf einem Parkplatz ab und wartete in angenehmer Gesellschaft, bis es aufgehört hat, zu regnen.

Eine farblich sehr zum Mustang passende und angenehm verfressene Parkplatz-Gesellschaft aus der Schweiz in der Nähe von Europapark
Eine farblich sehr zum Mustang passende und angenehm verfressene Parkplatz-Gesellschaft aus der Schweiz in der Nähe von Europapark

Als kein Wasser mehr vom Himmel fiel, parkte ich auf den Besucher-Parkplatz um und lief zum Haupteingang, um – mit Presseakkreditierung in der Tasche – eine gute Stelle zu suchen. Dabei fragte ich ein paar Sicherheitsmitarbeiter, wo denn die Presse am besten aufgehoben wäre – und nachdem mir der 3te davon die Richtung weisen konnte, landete ich doch am Ende der Deutschen Allee, wo sich eine auf Europapark und Gumball 3000 gebrandete Bühne samt zwei Maskottchen, einem Moderator, DJ sowie Pressebereich befanden.

MIB: Men in Brabus - natürlich in einem Brabus bei Gumball 3000 in Europapark
MIB: Men in Brabus – natürlich in einem Brabus bei Gumball 3000 in Europapark

Ein Brabus der M.I.B. (nein, nicht die Men in Black, sondern Men in Brabus) bangte sich den Weg durch die Menge, und darauf tauchte der David Coulthard auf – kein Wunder, wenn man bedenkt, dass er mit seinem Mercedes C63 laut französischen Blaubeeren als erster diesjährige Gamballer in den Blitzer gefahren sei, mit nur 1km/h an Führerscheinentzug vorbei (Info: 178km/h in 130er Bereich; kostet in Frankreich: 135 Euro Bar auf die Hand – in Deutschland würde man dafür 1 Monat zu Fuß laufen müssen und auch mehr bezahlen). Aber in Europapark war Herr Coulthard wohl nicht der erste *lach*.

David Coulthard aus Schottland, der in seinem Leben auf knapp 300 Grand-Prix-Rennen (davon 13 Siege) der Formel 1 kommt und Botschafter der Stiftung Wings for Life ist.
David Coulthard aus Schottland, der in seinem Leben auf knapp 300 Grand-Prix-Rennen (davon 13 Siege) der Formel 1 kommt und Botschafter der Stiftung Wings for Life ist.

Die Fahrzeuge ließen teilweise sehr lange auf sich warten, aber das machte mir nicht unbedingt was aus – denn ich habe mich wirklich über jeden einzelnen Neuankömmling gefreut; vor allem, wenn eine Frau am Steuer saß.

Gumball 3000 in Europapark - wohoo! was für's Auge...
Gumball 3000 in Europapark – wohoo! was für’s Auge…

Dennoch möchte ich anmerken, dass viele der Fahrzeugen eigentlich bis auf einen Wrap oder paar Aufkleber nichts besonderes waren. Sehr schade.

Gumball 3000 Teilnehmer Gumball 3000, Startnummer 33 Gumball 3000 Teilnehmer
Porsche aus der Schweiz bei Gumball 3000
Porsche aus der Schweiz bei Gumball 3000

Als sehr nützlich erwies sich, dass einige der Szene Freiburg (Gemeinschaft der befreundeter Clubs & Tuner) Leute sich auf den Zufahrtstraßen rund um Europapark positioniert haben, und es einen entsprechenden und sinnvollen Informationsaustausch über die bald vor meiner Kamera auftauchende Fahrzeuge gab. Gumball 3000 GPS Live-Tracker vor Augen hin oder her – mehrere Augen vor Ort sehen einfach mehr, vor allem, als es dunkler wurde.

Gumball 3000 Einer der Gumball 3000 Teilnehmer in Europapark

Nachdem viele der Zuschauer das Europapark-Gelände bereits verlassen haben, kamen in immer kürzeren Abständen die noch fehlende Gumball-Fahrzeuge an. Die Fahrer haben teilweise richtig mitgenommen und müde ausgesehen, manche dagegen hatten richtig Spaß, wie man auf dem Bild aus dem Cockpit von Team 98 Volts (Audi RS7, gefahren von Vollblut-Onliner – Internet Marketing Jungs – aus Polen).

Gumball 3000 Team 98 Volts (Audi RS7)
Gumball 3000 Team 98 Volts (Audi RS7)

Um etwa 23 Uhr kam der für mich persönlich wichtigste Fahrzeug ins Ziel – samt dem Gründer der Gumball 3000 Serie Maximillion Cooper und seiner Frau Eve (Rapperin und Schauspielerin aus USA). Juhuu!

Gründer der Gumball 3000 Serie Maximillion Cooper
Gründer der Gumball 3000 Serie Maximillion Cooper

Doch auch Europa-Park mach Feierabend, und so wurden um etwa 23:30 auch Presse-Vertreter sanft rausbegleitet. Sehr schade, wie ich fand – denn ich habe fest damit gerechnet, in der Nacht Langzeitbelichtungsbilder von den überall im Park parkenden Fahrzeuge zu machen. Deshalb freue ich mich einfach darüber, dabei gewesen zu sein, und beneide die Teilnehmer der Rallye sehr – denn für so ein Rennen wäre ich immer zu haben (Führerschein hin oder her), das nötige Kleingeld für den Start kann ich aber leider nicht entbehren.

Und allen, die sich über das Event beschweren, möchte ich abschließend noch sagen – ja, die Orga mag nicht wirklich top gewesen sein, aber für die Ankunftszeiten der Fahrzeuge kann Europa-Park wirklich nichts. Wer also lieber viele coole Fahrzeuge auf einem Fleck sehen möchte, der ist bei einem Tuning-Treffen oder Auto-Messe besser aufgehoben. Abgesehen davon, wurden einige der Gumball-Supersportwagen auch eindeutig für die Nacht designt.

Klasse Look für einen Lamborghini
Klasse Look für einen Lamborghini, wie ich finde

p.s. Wer mehr Bilder von Gumball 3000 sehen möchte, der sollte meine Seite bei Facebook liken – dort werde ich diese nämlich nach und nach posten. Manche Fahrzeuge haben mir nämlich so angetan, dass ich die Fotos davon nicht auf die Schnelle bearbeiten möchte – ist bei mir in etwa so, wie Süßigkeiten für längere Zeit aufzuteilen.

Bilder-Quelle: Auto-Bloggerin.de

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